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Großvater Wilhelm Kurt Beulke

Großvater Wilhelm Kurt BEULKE

aus der Geburtsurkunde:

Geburtsurkunde Nr.86Lauenburg, am 04. Mai 1916Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, die Hebamme Frau Maria RIEGER, wohnhaft in Lauenburg und zeigte an, daß von der unverehelichten Martha BEULCKE, Dienstmädchen, evangelischer Relegion, wohnhaft in Lauenburg, Jägerhofstraße 1 (heute ulica Pulaskiego, Lebork), beim Arbeiter GARMATZ, zu Lauenburg in dieser Wohnung und im Beisein der Anzeigenden am29. April des Jahres tausend neunhundert sechszehn vormittagsum sechs Uhr ein Knabe geboren worden sei und daß das Kind die Vornamen Wilhem Kurt erhalten habe.

Wilhelm Beulke ist in Luggewiese-Brück, in der Siedlung am Flugplatz, bei Leo und Minna Knaack aufgewachsen. Die Verhältnisse, unter denen er aufwuchs, waren eher bescheiden. Zur Schule ging er in Luggewiese, bei Lehrer Willy Frenck. Die Lehrstellen waren Anfang der 30er Jahre sehr knapp, so ging Wilhelm Beulke in die Landwirtschaft - er war auf Höfen in Neuendorf (1932-34), Roslasin (1935-36) und auf dem Gut Gellmersdorf bei Angermünde (1936-37). Seinen Reichsarbeitsdienst leistet er 1937 in Leba an der Ostsee ab. Danach war er noch einmal 52 Wochen auf einem Hof in Stolpe, Kreis Angermünde/Brandenburg.

Wilhelm Beulke wurde am 01.11.1938 als Schütze der 9.Schtz.Rgt.3 in Eberswalde eingezogen. Das Schützenregiment war der Schützenbrigade 3 unterstellt, und gehörte zur 3. Panzerdivision. Ab März 1939 war seine Einheit in Böhmen und Mähren, er mußte zum Kriegseinsatz nach Frank-reich, Dänemark (in Aarhus beim Stab Res.Pz.Gren.Btl.3 Ausbildung zum Unteroffizier) und nach Rußland. Der Krieg brachte ihn bis an den Kaukasus, und zurück über die Ukraine. Seit September 1944 gehörte Wilhelm Beulke als Unteroffizier der 7. Panzerdivision an. Mitte Februar 1945 hatten sich die Kämpfe in das nördliche Pommern sowie westlich von Danzig und Hela verlagert. Im März kämpfte die Division um Gotenhafen. Am 23. März brach die Rote Armee an die Ostsee durch und trennte so Danzig und Gotenhafen. Im Rahmen der Operation "WALPURGISNACHT" wurden die Reste der Division in der Nacht vom 4. auf 5. April 1945 von Oxhöfter Kämppe auf die Danzig vorgelegerte Halbinsel Hela evakuiert.Am 16./17. April 1945 wurde die 7. Division von Hela Reede, wahrscheinlich mit 4 Schiffen, nach Swinemünde gebracht, von dort ging es zu Fuß in den Raum Ludwigslust. Um der sowjetischen Gefangenschaft zu entgehen, ergab sich die 7. Pz. Div. unter Oberst Christern im Mai 1945 der US-amerikanischen Armee. Wilhelm Beulke geriet am 03. Mai 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, anschließend kam er in das brietische Internierungslager "Korpsgruppe von Stockhausen" in dem Raum Eutin, aus der er am 04. Juli 1945 entlassen wurde.

*29.04.1916 in Lauenburg/Pommern†30.12.2011 in Braunschweig

Wilhelm Beulke beim RAD 1937

Wilhelm mit unbekannten Kameraden im Krieg

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